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M1 Mac mini Review – Low End Preis, High End Erfahrung

von | 16. 12. 20 | Apple

M1 Mac mini

Ein monumentales Gerät

Der neue M1 Mac mini sieht genau so aus wie die alte Intel Version. Das Metallgehäuse fühlt sich prinzipiell auch genau so an.

Nur gibt es den Mac jetzt nur noch in Silber…
Und er hat 2 Thunderbolt Ports weniger…
Und kein 10 GBit Ethernet mehr…

Das klingt nun erstmal nicht so gut, aber glaubt mir: Das war es mit den Aspekten, indem der neue Mac enttäuscht.

Mit nur 778,85 € oder sogar nur 705€ für Studenten ist der M1 Mac mini der günstigste Einstieg in die Mac Welt wenn man kein gebrauchtes Gerät kauft.

Trotz des Verhältnismäßig niedrigen Preises bekommt man hier ein absolutes Kraftpaket. Blitzschnelle Performance, stabiles Multitasking und die selbe High End Apple Erfahrung, für die man letztes Jahr noch 5000€ bezahlen musste. Das M1 Mac mini ist all das und mehr.

Performance: Zu gut um wahr zu sein?

Der Mac mini liefert mit dem M1 Prozessor auf einer ARM Architektur die selbe Mac OS Experience wie der Intel Core i9 der im MacBook Pro 16 des letzten Jahres verbaut war. Das zeigen die Benchmarks – und auch der Alltag vieler begeisterter Technik Reviewer.

Nicht zuletzt liegt das an Apples toller vertikaler Integration. Das bedeutet das Apple von der Fertigung des Lüfters bis zum finetuning der Software alle Fäden in der Hand hat. So kann jedes Teil des Macs an das andere angepasst werden.

Dadurch entsteht ein stark optimiertes System dass erstmals nicht nur eine gute Leistung, sondern auch eine gute Preis Leistung bietet. Genau darum soll es hier auf Konsumango gehen.

Vorteile gegenüber den M1 MacBook Air

Das M1 MacBook Air kostet gute 300€ mehr, aber hat die gleiche CPU Performance und sogar eine leicht schlechtere GPU Performance.

Diese 300€ bekommt man hier durch eine tolle magische Tastatur, Ein wunderbares Retina Display und das Apple typische beste Trackpad der Welt.

Für jemanden wie mich, der seinen Mac aber an einen externen großen Monitor anschließt und Maus und Tastatur daran benutzt, ist das die meiste Zeit lang leider egal.

HDMI und Ethernet muss man beim MacBook Air über einen USB-Hub realisieren. Der Mac mini kann das aber von Haus aus, und verfügt ebenso über zwei USB A Ports, was für Desktop User wie mich und eventuell dich eine willkommene Überraschung ist.

Wer seinen Mac also vor allem am Schreibtisch nutzt, der spart nicht nur 300€ sondern gewinnt auch einen häufen I/O dazu.

Nachteile des M1 Mac Mini

Ich habe sowohl das M1 MacBook Air als auch den M1 Mac mini getestet. Vor allem die tollen des Gesten des TouchPads und TouchID habe ich vermisst.

Wer seinen Monitor schon länger hat, wird vielleicht unterschätzen, wie Farbecht und gestochen scharf Mac Displays eigentlich sind. Wer sich einen günstigen, älteren Monitor für seinen Mac kauft, wird sich vielleicht nicht der vollen Mac Experience erfreuen können.

Ein weiteres geniales Argument für den Mac ist das grandiose Magic Trackpad. Ich kann es gar nicht genug loben. Vor allem wenn ich selbst teure Windows Notebooks wie ein Matebook Pro X von Huawei damit vergleiche, ist das Magic Trackpad immer noch um Welten voraus.

Ich vermisse das Magic Trackpad des MacBook Air beim Mac mini nur nicht, weil ich eine Logitech MX Master nutze, die die Gesten des Trackpads immitieren kann. Wer eine Maus nutzt, die diese Gesten nicht unterstützt, verliert meiner Meinung nach einen großen Teil der Mac Experience.

In CoVID Zeiten ist zu vermerken, der Mac mini hat keine verbaute Webcam, weswegen man sich so eine externe zulegen muss.

M1 Mac vs Intel Mac

Der M1 ist ein zwar ein neuer Prozessor in der Mac Welt, aber da er auf Basis des Apple A14 Prozessor erstellt wurde gibt es quasi schon eine Welt an Iterationen hinter sich.

Direkt zum Release des A14 waren schon alle Apple Programme auf den neuen Prozessor optimiert. Das sollte man zwar schon erwarten, aber wie andere Hersteller zeigen ist das nicht selbstverständlich. *hust* Surface Pro X *hust*.

Dennoch ist Nicht-Apple Software absolut nicht für den neuen Prozessor optimiert. Das wird nun über das nächste Jahr passieren.

Bis Dahin Werden Intel Mac Apps über die Übersetzungsebene Rosetta 2 emuliert. Emulationen brauchen stets sehr viel mehr Power, als das System das Sie emulieren. Jedoch ist der M1 Mac so stark, dass die Apps trotzdem schneller laufen als auf dem alten Intel Mac. Ganz Bug und Fehlerfrei funktioniert das allerdings noch nicht.

Dagegen ist über den Intel Mac nur eine Sache zu sagen – Finger weg. Apple hat klar gestellt dass Apple Silicon die Zukunft des Unternehmens ist. Wer sich heute noch einen Intel Mac kauft, wird nicht nur zukünftige Features, wie iOS Apps auf dem Mac verpassen, sondern auch eine Menge Geld wegen dem Wertverlust vermissen.

Fazit: Der Mac mit der besten Preis Leistung?

Der M1 Mac mini ist die Optimallösung für all diejenigen von euch, die schon ein Schreibtischsetup aus einem schönen Monitor, Maus und Tastatur haben, aber nach einem neuen Rechner im Zentrum suchen.

Für mich ist der M1 Mac mini die perfekte Lösung, da ich meist am Schreibtisch richtige Arbeit erledige. Für die oberflächliche Arbeit unterwegs habe ich mein iPad, dass E-Mail, Notizen und Zeichnungen nicht nur optimal macht, sondern sich auch extrem gut mit meinem M1 Mac mini versteht.

Für nicht viel mehr als 700€ habe ich mir hier ein absolutes Powerhouse gesichert und könnte nicht zufriedener sein. Die Ports genieße ich sehr, Ästhetisch finde ich es auf dem Schreibtisch schön und alle Apps die ich zum Arbeiten benutze funktionieren tadellos.

Ich könnte wirklich nicht zufriedener mit dem M1 Mac mini sein.

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