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Leaks: Gut oder schlecht?

von | 12. 10. 20 | Apple

Leaks

Alle Details zum iPhone 12 schon Wochen vorher bekannt

Die Idee für diesen Blogbeitrag kam mir durch das letzte Apple Event.

Die dort vorgestellte Apple Watches und das iPad Air 4 waren in genau der gleichen Form schon wochenlang im Internet unterwegs.

Durch Leaker wie Jon Prosser und andere erhalten wir Details schon viel früher als Apple es eigentlich plant.

Was bedeutet „Leaken“

Ein „Leak“ ist wortwörtlich übersetzt ein Leck wie in einem Boot oder in einem Rohr. Wenn man sich einen großen Technikkonzern als riesiges System von Rohren vorstellt, dann fließt durch diese Rohre kein Wasser sondern Informationen.

Ein Leak beschreibt dann das durchsickern dieser Informationen. Eine Übersetzung des Verbs „to leak“ zeigt dasselbe:

Da in den Prozess der Herstellung neuer iPhones mehrere tausend Personen auf der ganzen Welt aktiv involviert sind, ist es für Apple sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, Leaks zu verhindern.

Aus der Fabrik in China, aus dem Design Studio in Kalifornien oder irgendwo dazwischen macht jemand

Warum werden Informationen geleaked

Klicks.

Das Magazin, das als erstes über Neuerungen informiert bekommt die meiste Aufmerksamkeit. Ein Leak hat dabei nochmal einen anderen Stellenwert als Vorhersagen oder Theorien.

Die Informationen stammen direkt aus den eigenen Reihen der Unternehmen. Anonym werden diese an bekannte Twitter Persönlichkeiten der Szene weitergegeben und so ans Licht gebracht. Die Kredibiliät ist dabei teilweise sehr hoch.

Leaker werben selbst mit Trefferquoten über 90%.

Fazit: Leaken gut oder schlecht?

Eine Antwort auf diese Frage ist sicherlich schwierig und braucht eine Pro & Contra Liste.

Gut: User können vorher entscheiden, ob Sie Interesse an einem neuen Gerät haben und können besser planen.

Schlecht: Dem Unternehmen wird die Möglichkeit genommen, ihr Produkt und die Funktionen selbst zu präsentieren. Es wird früh interpretiert welches Feature welchen Sinn hat und wie es damit weitergeht.

Gut: Unternehmen können durch frühes Feedback letzte Anpassungen vornehmen bevor Produkte öffentlich vorgestellt werden.

Schlecht: Es gibt kaum noch Überraschungen oder „One More Thing“ Momente.

Das letzte Argument hittet mich besonders hart. Die großartigsten Momente in der Geschichte von Tech Präsentationen sind solche wie die „One More Thing“ Momente von Steve Jobs. Die Exzessiven Leaks heutzutage machen solche Momente fast lächerlich.

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